Wegweiser in die Zukunft

Waldschule organisiert „Markt der Möglichkeiten“ – Schüler bekommen Informationen zur Berufswahl

Wegweiser in die Zukunft
News vom 07.02.2014

Foto: Andrea Grotheer

„Es ist die erste eigenen Berufs- und Studienorientierungsveranstaltung des Gymnasiums mit regionalem Schwerpunkt. Die Idee ist aus der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft erwachsen,“ sagt Oberstufenkoordinator Sven Vierek. Wichtig sei der direkte und persönliche Kontakt der Schüler mit Studenten dualer Studiengänge und Auszubildenden der Unternehmen.

„Komm zu uns ins Team“ stand auf dem T-Shirt von Justin Müller, Student des dualen Studiengangs Wirtschaftsinformatik bei der EWE. Der 21-Jährige berichtete den zukünftigen Abiturienten von Praktikum, Ausbildung und Studium: „Bei EWE könnt ihr euch zum Beispiel zum Elektroniker für Betriebstechnik, zum IT-Systemelektroniker oder auch zum Industriekaufmann ausbilden lassen. Außerdem gibt es ein wirklich großes Angebot an unterschiedlichen Weiterbildungs- und Fördermaßnahmen.“

Stefan Steinert von der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit informierte über die Studienmöglichkeiten in der Region sowie über Zulassungsverfahren an Hochschulen und Studiengebühren. Dabei stellte er den Schülern die neue Plattform „Kontakt Plus – Der schnelle Weg zum dualen Studium und zur Ausbildung“ vor.

„Die Präsentationen über die Bundeswehr und den Freiwilligendienst im Ausland haben mich am meisten beeindruckt,“ zog hinterher der Oberstufenschüler Kai Dabrowski Bilanz. „Eine genaue berufliche Richtung habe ich noch nicht. Das ist  ja eine Entscheidung fürs ganze Leben. Aber bei einem Auslandsjahr andere Kulturen kennenzulernen das würde mich schon reizen,“ sagt der 17-Jährige.

Zehntklässler Henri Breuer hat schon ziemlich genaue Vorstellungen von seinem späteren Beruf: „ Auf jeden Fall möchte ich einen technischen Beruf ergreifen. Deshalb bin ich auch im Mathe- und Physik-Leistungskurs,“ so der 16-jährige Waldschüler.

„Den Schülern Großveranstaltungen mit Messecharakter anzubieten, ist nicht besonders sinnvoll. Sie führen erfahrungsgemäß wegen der hohen Informationsflut zu Überforderung.“ Sagt Oberstufenkoordinator Sven Vierek. „Mit der Präsentation der Unternehmen und der Institutionen in der Waldschule wollen wir unseren Schülern passgenaue Möglichkeiten bieten und ihnen zeigen, was es in der Region alles gibt. Das wissen nämlich viele gar nicht.“

Im Anschluss an die Vorträge konnten sich die Waldschüler mit den Firmenvertretern im persönlichen Gespräch ausführlich über Berufs- und Studienmöglichkeiten austauschen.

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