In Deutschland besteht ein erheblicher Mangel an Finanzwissen, und das insbesondere bei jungen Menschen. Deshalb hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor einigen Jahren die „Global Money Week“ (GMW) ins Leben gerufen. Sie fand im März 2026 erneut statt und wird voraussichtlich auch für 2027 wieder organisiert.
NSWW regt zum Mitmachen an
Das Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft in der Region Unterweser (NSWW) begrüßt den OECD-Vorstoß. Das NSWW regt an: Schulen, Hochschulen und Unternehmen aus der Region könnten sich bereits jetzt mit Veranstaltungen für eine GWW 2027 befassen.
Hintergrund: Eine Umfrage des Geldratgebers „Finanztip“ zeigt, dass nur 30 Prozent der Menschen in Deutschland ihr Wissen in zentralen Finanzbereichen als hoch einstufen. Das unterstreicht auch nach Auffassung des Netzwerkes: „Es ist notwendig, dass Finanzbildung bereits im Schulunterricht verankert wird, damit zukünftige Generationen besser auf finanzielle Entscheidungen vorbereitet sind.“
Der Phantasie keine Grenzen gesetzt
Die Initiative der OECD, die knapp 40 Mitgliedsstaaten – darunter Deutschland – hat, will den Schülerinnen und Schülern das Verständnis von Geld und Finanzen näherbringen. Dabei sieht die OECD die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Wissenschaft als entscheidend an. So könne am besten ein strukturiertes Angebot an Finanzbildungsmaßnahmen geschaffen werden, heißt es.
Grundsätzlich sind der Phantasie während der GMW keine Grenzen gesetzt. Formate kann es in Präsenz oder im digitalen Raum geben. In Präsenz denkbar sind zum Beispiel Vorträge in Schulen, Hochschulen oder sonstigen Bildungseinrichtungen, Besichtigungen von Banken, Geldmuseen oder ähnlichen Einrichtungen. Für den digitalen Raum kommen zum Beispiel Formate wie Podcasts, Lernvideos, Blogbeiträge, aber auch Vorträge oder interaktive Veranstaltungen (wie etwa Spiele) in Frage.
Weiter Infos unter www.gmwgermany.de

Text: Thomas Klaus / Foto: Pixabay