Nach der Eröffnung durch den Schulleiter Dierk Buscher begrüßt Schuldezernent Michael Frost die ca. 90 anwesenden Schülerinnen und Schüler mit den Worten: „Die Gedanken an Berufstätigkeit sind den meisten sicherlich noch fern, doch dem soll heute Abhilfe geschaffen werden. Eine frühzeitige Orientierung, umfangreiche Kenntnisse und eine passgenaue Vermittlung sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben.“ Zu diesem Zweck haben sich in der Wilhelm-Raabe-Schule 19 Vertreter aus Unternehmen zusammengefunden, um die Ausbildungsberufe ihrer Unternehmen vorzustellen, und so schon den einen oder anderen klugen Kopf für sich zu interessieren.

Frost unterstreicht, wie wichtig die Kooperation von Schulen mit Unternehmen am Übergang von der Schule in den Beruf ist. Die Schülerinnen und Schüler erfahren so, welche Voraussetzungen für welche spätere berufliche Tätigkeit erforderlich sind. Die Ausbildungsplatzsituation in Bremerhaven lässt es derzeit noch nicht zu, dass auch jeder Schulabsolvent einen Ausbildungsplatz erhält. Frost appelliert an Wirtschaft und Politik: „Für jeden Bremerhavener Absolvent sollte zukünftig ein Ausbildungsplatz zur Verfügung stehen.“

Ein ehemaliger Schüler und Schülersprecher, ermunterte die anwesende 9. Jahrgangsstufe „Nutzt die euch gebotene Chance! Ich habe das Thema Berufsorientierung damals nicht ganz so ernst genommen und musste so einige Umwege in Kauf nehmen, um in der Berufswelt anzukommen…“ In diesen Tenor stimmt auch der Personaltrainer Jochen Kiel ein. Sein in Kooperation mit dem Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft implementiertes Projekt Talentpool, bietet Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit, den Beruf zu finden, der zu ihnen passt. Gleichzeitig können sie Dank des Talentpools in Kontakt mit Auszubildenden und Entscheidungsträgern ortsansässiger Unternehmen treten.

Nach der allgemeinen Einführung in der Aula verteilten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Berufsorientierungskurse der anwesenden Unternehmen und Behörden aus Handel, Handwerk, Pflege, Hafenwirtschaft, Polizei, Hochschule u.a. um das Arbeitsfeld z.B. von Zahntechnikern, Fachinformatikern, Bäckern oder Lebensmitteltechnikern im Dialog in Kleingruppen kennen zu lernen.

Das von Horst Lüdtke (2. Vorsitzender des Netzwerks Schule, Wirtschaft und Wissenschaft) moderierte Kursangebot zum Thema „Existenzgründung“ war im ersten Durchgang von sieben jungen interessierten Frauen besucht. „Ich kann mir gut vorstellen auch einmal selbständig zu arbeiten, ich möchte meine eigene Chefin werden, auch wenn ich noch nicht genau weiß, in welchem Bereich.“

Foto: Michael Frost, Dezernent für Schule und Kultur

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