Erstes Jahr Bildungsbuddies
Ein Jahr Bildungsbuddies! Was Karina Dell bei unserem neuen Projekt an der ERNST! mit den Schülern und Schülerinnen erlebt hat und was sie am meisten überrascht hat, lesen Sie hier.
Ein Jahr Bildungsbuddies! Was Karina Dell bei unserem neuen Projekt an der ERNST! mit den Schülern und Schülerinnen erlebt hat und was sie am meisten überrascht hat, lesen Sie hier.
Vor zehn Jahren hätte man noch gelacht, wenn jemand gesagt hätte, dass Hafenarbeiter Kenntnisse in Robotik benötigen“, sagt Horst Lüdtke.
„Ich hatte nie gedacht, dass ich meine Abschlussprüfung schaffen werde und einen Ausbildungsplatz finde“, sagt Fatemeh Soltani. Doch dann erhielt die Schülerin der Schule am Ernst-Reuter-Platz (ERNST!) unerwartet Hilfe
Bürgermeister Klaus Wirth übergibt des Teilnehmern des erfolgreichen Projekts Ju&Me ein Zertifikat. Das Ziel der Arbeitsgruppe LEADER Region Wesermünde-Süd ist es, junge Leute im Selbstbewusstsein zu stärken und sie ernst zu nehmen. Im Sinne dieses Konzept drehte das Projekt Ju&Me die „normalen Verhältnisse“ um: Die jungen Menschen wurden zu Mentoren der Führungskräfte und berieten sie. Was kann ein Unternehmen verbessern, um bei jungen Menschen anzukommen? Wie gewinnt man junge Menschen als als Kunden? Und vor allem: Wie gewinnt man sie als Auszubildende?
Die Bildungsbuddies der Schule am Ernst-Reuterplatz (ERNST!) bringen sich bereits in Lehe ein und haben es mit ihrem Engagement ins Sonntagsjournal geschafft! Sie unterstützen die Quartiersmeisterei bei Programm und Betreuung der Leher Kinder. Quartiersmeisterin Miriam Gleseking möchte aus dem Schulhof gerne einen Platz der Begegnung machen, an dem sich jeder einbringen kann. Bereits jetzt gibt es Übersetzungsangebote, Schulungen über die Entsorgung von Müll, betreutes Spielen und künstlerische Angebote.
Auf der Berufsinformationsbörse (BIB) zum Thema „Handwerk“ an der Oberschule Langen sind Kontakte entstanden, die zu Ausbildungsplätzen führen können. Auf der Berufsinformationsbörse (BIB) an der Oberschule Langen entstanden nachhaltige Kontakte zwischen Schülern und Betrieben. Auch bei den begleitenden Eltern kam das Format gut an. Anmeldungen für die BIB im November sind bereits möglich.
Über 1000 Schüler informierten sich auf der vocatium über ihre berufliche Zukunft. vocatium – Die Messe mit Terminen Die Fachmesse für Ausbildung und Studium fand am 28. Januar 2020 erstmalig in Bremerhaven statt. Die Besonderheit der Messe: Die Schülerinnen und Schüler werden einige Wochen vorher in ihrer Schule besucht, erfahren welche Aussteller auf der Messe sein werden und können bis zu vier Terminwünsche einreichen, um einen persönlichen Gesprächstermin zu erhalten. Außerdem bereitete Tabitha Edwards, die die Messe im Auftrag des Instituts für Talententwicklung (IfT) in Bremerhaven organisierte, die Schüler auf die Gespräche vor. Das kam besonders bei den Ausstellern gut an. Edwards bereitete nicht nur die Schüler
Horst Lüdtke, Gebhard Buck, Jan Lückert, Merle Rüsch und Luca Leander Diehl freuen sich über den Erfolg der ersten Berufsinformationsbörse an der Oberschule Langen. Dank unseres Netzwerks fanden Mitte November innerhalb einer Woche vier Messen für rund 4000 Schüler und Schülerinnen statt: in der Waldschule Hagen, dem Lloyd-Gymnasium, dem Gymnasium Wesermünde und zum ersten Mal auch an der Oberschule Langen. „Wenn man Lehrlinge sucht, muss man auch präsent sein“, weiß Frank Holzapfel, Inhaber des gleichnamigen Garten- und Landschaftsbaus in Nordholz. Um den Fachkräftemangel im eigenen Betrieb zu bekämpfen, nimmt er deshalb regelmäßig an Veranstaltungstagen in Schulen teil – so auch bei der ersten Berufsinformationsbörse (BIB) der Oberschule Langen
Am 22. November 2019 von 16 bis 19 Uhr findet durch einen Anstoß durch unser Netzwerk erstmalig eine Berufsinformationsbörse an der Oberschule Langen statt. Die Schüler und Schülerinnen können sich über Berufe informieren und vielleicht sogar einen Ausbildungsplatz oder Praktikumsplatz finden. Schwerpunkt ist das Thema Handwerk, welches an der Oberschule Langen bereits ab der 5. Klasse gefördert wird.
Vor eineinhalb Jahren schlossen sich Nicole Wind, Marion Oehmsen und Horst Lüdtke, der Geschäftsführer unseres Netzwerks, zusammen, um mit dem Projekt Ausbildungspaten erneut dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Am 30. Oktober 2019 fand die offizielle Auftaktveranstaltung in der Schule am Ernst-Reuter-Platz statt, bei der Paten, Paten“kinder“, Organisatoren, Unterstützer und die Presse aufeinander trafen und sich austauschten.
Haben alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Chancen? Dieser Frage ging das ZDFinfo-Team im Rahmen einer Dokumentation nach und wählte dafür unser Netzwerkmitglied „Schule am Ernst-Reuter-Platz“ aus, begleitete und befragte vier Jugendliche. Die Dokumentation zeigt ein realistisches Bild der Schwierigkeiten des Stadtteils Lehe und geht auf die Entwicklungen und Chancen ein, die mit der herausragenden Arbeit der Schule für die Jugendlichen und den Stadtteil eröffnet werden. Für ihre herausragende Arbeit in Bezug auf die berufliche Orientierung wurde die „Ernst!“ kürzlich von der Handelskammer ausgezeichnet.
Bereits zum zweiten Mal konnte Schulleiterin Nicole Wind für unser Netzwerkmitglied „Schule am Ernst-Reuter-Platz“ das Siegel „Schule mit herausragender Beruflicher Orientierung“ von der Handelskammer entgegen nehmen.
Unser Netzwerkmitglied „Kreisgymnasium Wesermünde“ feierte im September 2019 sein 50-jähriges Bestehen. Die Schülerinnen und Schüler brachten eine großartige Zeitreise-Show für Ehemalige und Gäste aus Politik und dem Schulwesen auf die Bühne. Die Nordsee-Zeitung berichtete am 7. September 2019 unter dem Titel „Zuckerguss und Zeitreisen“ über das Jubiläum.
In der Waldschule Hagen-Beverstedt steht Wirtschaft als Unterrichtsfach bereits auf dem Stundenplan, doch als Führungskraft im Unternehmerspiel MIG selbst Entscheidungen zu treffen, vertieft nicht nur das bereits erlernte Wissen, sondern bietet den Schülern und Schülerinnen auch ein praxisnahes Lernfeld.
Zehn Schüler der „Ernst!“ erlernten das Schmieden „Beim Schmiedeprojekt geht es darum, die Zusammenhänge der Welt zu verstehen“, erklärt Nicole Wind, Schulleiterin der Schule am Ernst-Reuter-Platz, die Mitglied in unseren Netzwerk ist. In der letzten Juniwoche 2019 hatten wieder zehn Schüler die Gelegenheit, auf andere Art zu lernen. „Meistens nehmen die jüngeren Schüler daran teil, denn ab der 8. Klasse machen sie eh schon viel zur Berufsorientierung“, sagt Wind, deren Schule zum zweiten Mal in Folge das Siegel „Schule mit herausragender beruflicher Orientierung“ erhielt. Mit dem Projekt will die Schule den handwerklichen Bereich fördern, denn den klassischen Handwerksunterricht gibt es nicht mehr und so gebe es Defizite im
Im Summer TechCamp 2019 erhalten 12- bis 18jährige Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre individuellen Flipflops und Slides herzustellen. Als Veranstalter sorgen der internationale SAP-Dienstleister abat und der Schuhmaschinenhersteller DESMA für das notwendige Wissen in den Bereichen Technologie, Produktion, Design und Marketing. Das Summer TechCamp geht vom 7.-10. August, kostet 79 Euro und findet in Achim statt.
Henk Becker, Tabea Gollücke, Philine Müller-Hanssen und Mattis Sippel treffen Entscheidungen für ihre MIG-Firma Wie läuft ein Unternehmerspiel ab? „Es gab keine Insolvenzen, alle drei Unternehmen sind noch dabei“, verkündet Thomas Kühn, der Spielleiter des Unternehmerspiels „Management Information Game“ (MIG) den 24 Schülern und Schülerinnen der Sekundarstufe II des Kreisgymnasiums Wesermünde. Das MIG wird mit Unterstützung durch unser Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft veranstaltet. In der Woche vom 6. bis 10. Mai 2019 versuchten die Schüler sich als Unternehmensvorstände in den Räumen des Bremerhavener Innovations- und Gründungszentrums (BRIG). In drei Gruppen aufgeteilt, leiteten sie jeweils ein Unternehmen, das versucht, sich innerhalb der
„Firma“ Future Vision AG überzeugte die „Einkäufer“ beim Unternehmerspiel. Als Höhepunkt des einwöchigen „Management Information Games“ (MIG) präsentierten drei „Schülerfirmen“ am Donnerstag (4. April 2019) ihre Vorschläge für selbst entwickelte Brillen mit technischen Funktionen. Die 20 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II des Gymnasiums Langen erklärten die Vorzüge des Modells ihrer Firma, um bei den „Einkäufern eines Elektromarkts“ (rund 60 Eltern, Referenten von teilnehmenden Firmen und Netzwerkmitgliedern) einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Als unser Netzwerk 2013 mit der Waldschule in Hagen den ersten Berufsorientierungstag organisierte, war nicht abzusehen, wie erfolgreich sich dieser entwickeln würde. Im Jahr 2019 waren längst nicht mehr nur regionale Firmen vertreten. „Mercedes und Airbus haben sich noch eine Woche vorher von sich aus gemeldet, um am ‚Markt der Möglichkeiten‘ teilzunehmen, SAP aus Karlsruhe hat einen ehemaligen Waldschüler geschickt. Die großen Firmen wollen dabei sein“, berichtet Netzwerker Horst Lüdtke und freut sich gemeinsam mit den Akteuren über diesen unglaublichen Erfolg. In seiner Eröffnungsrede erklärte der Netzwerk-Vorsitzende Claus Brüggemann: „Zu meiner Zeit war der Weg in den Beruf viel einfacher. Die jungen Leute treffen heute auf eine viel größere Vielfalt an Berufen.“ Deshalb schätzen auch
Zum Abschluss des über zehn Jahre andauernden Projekts „Starke Schulen“ wählte die Hertie-Stiftung aus bundesweit 4200 Bewerberschulen die fünf herausragendsten Schulen aus. Eine der ausgewählten Schulen ist die Paula-Modersohn-Schule in Bremerhaven. Selbständiges Arbeiten, das Helfen und das Annehmen von Hilfe sowie die Individualität eines jeden Schülers bilden hier die Grundlage des Schulalltags. „Jeder darf ohne Angst verschieden sein“, so Schulleiter Dr. Joachim Wolff. In einem Video gibt die Schule einen Einblick in ihr Konzept und erklärt, wie das Kompetenzraster funktioniert, bei dem jeder der 22 Schüler einer Klasse in seinem Tempo lernen kann.
Auf den vom Netzwerk initiierten und mitorganisierten Berufsorientierungstagen erhalten Schüler die Chance, Kontakt zu Unternehmern aus der Region, zur Verwaltung und der Hochschule herzustellen. Die Schüler informieren sich über das breit gefächerte Angebot an Ausbildungsplätzen in der Region und können im direkten Gespräch Fragen stellen, deren Antwort ihnen bei der Berufsfindung behilflich ist.Die entstandenen Kontakte führen zu Praktikums- und Ausbildungsverhältnissen.
Mit dem WhatsApp-Berufe-Checker startet das Handwerk heute sein neues Informationsangebot. Über den beliebten Messenger-Dienst können sich junge Menschen über handwerkliche Ausbildungsberufe informieren. Basierend auf dem Berufe-Checker von handwerk.de stellt der Chatbot fünf Fragen und präsentiert zu den Interessen passende Berufsprofile.
Am 16. November 2017 findet der Berufsinformationstag unter dem Motto „Traumberuf Kunst, Kultur, Medien und Design“ am Schulzentrum Geschwister Scholl statt. Zielgruppe sind SchülerInnen der Qualifikationsphase aus Bremerhaven und/oder aus dem Bremerhavener Umland. Sie können an diesem Tag persönlich ExpertInnen und deren konkreten Werdegang und Arbeitsalltag kennenlernen – Game Design, Theater, Veranstaltungsmanagement, Zeitung, Musik, Literatur und vieles mehr.
Quelle: Sonntags-Journal, SCHUTT/DPA Wie kann man mehr Chancen für junge Menschen in der Region schaffen? So lautete die Fragestellung bei der Veranstaltung „Berufsorientierung neu denken – mehr Chancen für junge Menschen in unserer Region“, die am 13. September 2017, in der Schule am Ernst-Reuter-Platz stattfand.